Wie wächst die Räbe eigentlich, bevor sie leuchtend im Schulzimmer landet?
Jedes Jahr am Räbeliechtlitag halten wir die frisch geerntete Räbe in den Händen, schnitzen sie voller Vorfreude und ziehen singend durch Strassen und Gässli. Diese schönen Momente – das Schnitzen, das Räbeliechtli, der Umzug und das gemeinsame Singen – kennst du vielleicht schon aus meinem Quartett „8 Schweizer Feste“. Diese vier Besonderheiten dieses Festes habe ich auf ausdrucksstarken Bildern eingefangen, um die Magie dieses Brauchs festzuhalten.
Doch was passiert eigentlich davor? Wie entwickelt sich aus dem winzigen Samen diese grosse, leuchtende Räbe?
Ehrlich gesagt habe ich dazu keine detaillierten Informationen gefunden, die den Prozess so klar und einfach für den Kindergarten aufbereiten. Genau das möchte ich ändern!
Ich habe einen Entschluss gefasst: Ich begebe mich auf eine eigene Entdeckungsreise. Ich pflanze selbst Räben an und finde heraus, was die Pflanze braucht, um vom kleinen Samen zur stattlichen Räbe zu werden. Ich bin gespannt, ob überhaupt etwas spriesst und ob ich es tatsächlich schaffe, eine eigene Räbe aus der Erde zu ziehen, um daraus später mein persönliches Räbeliechtli zu schnitzen.
Ich freue mich riesig auf dieses Projekt und lade dich herzlich ein, mich dabei zu begleiten!
Woche 1: Das Fundament muss stehen
Damit ich meine Entdeckungsreise starten kann, muss ich mich zuerst vorbereiten: Ich brauche ein Hochbeet.
Ehrliches Geständnis: Alleine war dies teilweise eine echte Herausforderung! Bei manchen Zwischenschritten hätte ich mir die Arme eines Tintenfischs gewünscht, um die vielen Bauteile zu halten, gleichzeitig Schrauben durch die Löcher zu schieben und die Muttern festzudrehen.
Aber mit etwas Geduld und mehreren Versuchen steht das Hochbeet nun!
Wie geht es weiter?
Nächste Woche zeige ich dir, womit und wie ich das Hochbeet fülle. Die Räbe zieht bald ein! Möchtest du den Prozess vom Samen bis zur fertigen Räbe begleiten? Dann schau einfach nächste Woche wieder vorbei!




